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Durchgebrannte Pfeife: Das Bruyére
Es handelt sich um Holz, näher gesagt Bruyére Holz. Bruyére hat zwei besondere Eigenschaften, die es für die Herstellung von Pfeifen prädestinieren. Es ist deutlich hitzebeständiger und geschmacksneutral.
Wir schauen hier auf die Hitze. Beim Rauchen entstehen Temperaturen von mehreren Hundert Grad. Bei 800 Grad fängt das Holz an geschädigt zu werden. Im Schnitt entstehen bei dem Rauchen der Pfeife Temperaturen bis 600 Grad. Manches Mal eine Gratwanderung. Bruyére zeigt dabei eine Widerstandskraft wie kein anderes Holz, muss sich jedoch letztendlich der Glut geschlagen geben.
Durchgebrannte Pfeife: Die Ursachen
Lapidar gesagt: zu große Hitze. Diese führt zu verkohlten Verbrennungen im Innenkopf, wie auch oftmals zu sehen am Zugloch. Sie können dem entgegenwirken.
Zwei Indikatoren geben deutliche Signale. Erstens: Die Pfeife gibt während des Rauchens Wärme ab. Sie spüren Sie in der Hand. Alles ist im grünen Bereich, so lange die Wärme angenehm ist. Wenn das Gefühl aufkommt, das die Hitze schmerzhaft ist, bitte aufhören. Im fortgeschrittenen Stadium ist es dann häufig schon zu spät. Beim Ablegen der Pfeife frisst sich die Hitze weiter in das Holz hinein. Sie kennen dieses Verglühen von der Holzkohle im Sommergrill.
Das Zweite Signal: Ihr Geschmack. Bei zu großer Hitze kippt die Süße. Der Tabak wird sauer und unangenehm im Geschmack, verliert seine Balance. Diese Art zu rauchen ist ungesund. Eindeutig. Sie wollen Tabak rauchen und nicht Pfeife!
Durchgebrannte Pfeife: Die Lösung
Rauchen Sie langsamer, nehmen Sie sanfte gleichmäßige Züge. Rauchen Sie nicht bei Windstärke 7 oder im offenen Cabrio während der Fahrt. Doch so leicht es sich anhört, so schwierig gestaltet es sich manches Mal. Es gibt Zeiten, in denen man dazu neigt schneller zu rauchen, dann wieder gelingt es in schlafwandlerischer Sicherheit.
Durchgebrannte Pfeife: Der Trost
Im Laufe einer Pfeifenraucher-Karriere kommt der Verlust einer Pfeife vor. Es ist nicht der Weltuntergang, fordert Sie jedoch auf, Ihre Rauchgewohnheiten zu überdenken. Wenn Sie bei Ihrer Pfeife verkohlte Ausbuchtungen im Kopf entdecken, ist dies oftmals auch bei anderen Pfeifen der Fall.
Durchgebrannte Pfeife: Erste Hilfe
Suchen Sie Ihren Fachhändler auf. Er weiß Rat und kann bei nur geringer Verkohlung die Pfeife retten. Die „Wunde“ wird mit einer Paste aus Wasserglas und Kohle versiegelt. So rauchen Sie weiter. Wenn kleine Krater bereits zu sehen sind, hilft nur eines: Sie legen sich eine neue Pfeife zu und legen das Missgeschick als Erfahrung ab.
Durchgebrannte Pfeife: Unser Fazit
Die Pfeife will behutsam behandelt werden, nur dann schmeckt der Tabak köstlich und entfaltet sein ganzes Aroma. Dazu bedarf es Geduld, Gelassenheit und Erfahrung. Ihnen schmeckt die Pfeife um ein Vielfaches besser bei langsamer Gangart. Interessant: Die häufigsten Durchbrenner erleben wir in der Anfangszeit. Im Kopf hat sich noch keine Kruste gebildet, das Holz ist der Hitze deutlicher ausgesetzt. Mit der Zeit verliert sich das, die Pfeife ist mit einem natürlichen Schutz versehen. Bei sachgemäßer Handhabung begleitet Sie Ihre Lieblingspfeife über mehrere Jahrzehnte. Von wem können Sie das sonst schon sagen?
Falls Sie auf weitere Fragen keine Antworten finden, rufen Sie uns an. Gern geben wir Auskunft.